HSG Fuldatal/Wolfsanger - HSG Baunatal 18:29

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Das Auswärtsspiel gegen die HSG Fuldatal/Wolfsanger war wie gewohnt hitzig, was sich auch in der Anzahl der Zeitstrafen und Siebenmeter auf beiden Seiten widerspiegelt. In der ersten Hälfte konnten die jungen Damen der HSG Baunatal ihre Überlegenheit gegenüber den Gastgeberinnen aus Fuldatal nicht zeigen. Erst nach der Halbzeitpause fanden sie in die Partie und erspielten sich einen letztendlich eindeutigen 18:29-Sieg.

Die ersten Tore erzielte die Mannschaft hauptsächlich, indem sie mit Tempo und Druck auf die Lücken der Fuldataler Abwehr liefen und dann mit Johanna Becker auf der Rechtsaußen-Position abschlossen. Auch aus dem Rückraum war man das ein oder andere Mal erfolgreich. Doch solch schöne Aktionen sah man zu selten, da erneut die Unsicherheit und die hohe Fehlerquote ein Problem im Baunataler Angriff darstellte. An die stake Abwehrleistung vom letzten Wochenende konnte nicht angeknüpft werden. Oft stimmte die Absprache nicht und es fehlte an Konsequenz. Zur Halbzeit stand es deswegen deutlich zu knapp 11:12.

In der zweiten Hälfte gewannen die HSG Baunatal langsam die Kontrolle über das Spiel und hatte sich bis zur 40. Spielminute mit fünf Toren abgesetzt. Bei den Torabschlüssen war die Mannschaft nun treffsicherer und in der Abwehr konsequenter als in der ersten Hälfte. In den letzten 20 Minuten der Partie ließ die HSG nur noch drei Gegentore zu, was ihnen mehr Selbstbewusstsein im Angriff gab. So fiel der Sieg mit 18:29 am Ende doch noch sehr deutlich aus.

Die HSG Baunatal erwartet mit dem direkten Tabellennachbarn aus Heiligenrode am kommenden Wochenende ein herausforderndes Spiel. Anpfiff ist am Sonntag um 15 Uhr in Heiligenrode.  

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