HSG Baunatal weiter vom Pech verfolgt – Jannis Kiekel fällt wohl länger aus

von HSG-Online-Redaktion

HSG Kleenheim/Langgöns - HSG Baunatal 31:24 (14:9)

Mit Superleistung: Torhüter Max Henkel (Foto: Schachtschneider)

Langgöns – Nichts zu holen gab es für den Aufsteiger in die Handball-Oberliga der Männer, die HSG Baunatal, bei der HSG Kleenheim-Langgöns. Die VW-Städter unterlagen mit 24:31 (9:14). Baunatal bleibt damit Tabellenvorletzter und hat am nächsten Sonntag (17 Uhr) das schwere Derby gegen die ESG Gensungen/Felsberg vor der Brust.

Nur in den ersten fünf Minuten blieben die Nordhessen dran. Nach dem Ausgleich zum 1:1 durch Jannis Kiekel und der 1:2 Führung durch Tobias Oschmann, musste Baunatals Trainer schon die erste Umstellung vornehmen. Jannis Kiekel der auf Rückraum Mitte den noch angeschlagenen Christian Vogt vertrat, verletzte sich am Fußgelenk so schwer, dass er nicht mehr weiterspielen. Unsicherheit und technische Fehler der Baunataler waren ausschlaggebend, dass sich Kleenheim in der 17. Spielminute auf 11:5 absetzen konnte.

Die offensive und aggressive Abwehr der Gastgeber behagte dem Baunataler Angriff überhaupt nicht. Einzig HSG-Routinier Tobias Oschmann, der immer ein Mittel fand die gegnerische Abwehr zu durchbrechen und Max Henkel im Tor der Baunataler, bereiteten den Gastgebern einige Probleme. Dennoch blieb die HSG Baunatal bis zum Halbzeitstand von 14:9 an den Gastgebern dran.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Gäste offensichtlich noch mit den Gedanken in der Kabine, als Kleenheim mit drei Toren in Folge, erstmals ihre Führung auf acht Tore (17:9) ausbaute.

In der Schlussphase sah es so aus, als könnte Baunatal das Resultat beim Stand von 28:22 und 29:23 noch verträglicher gestalten, doch in den letzten Minuten ließ die HSG Kleenheim-Langgöns doch nichts mehr anbrennen.

„Wenn wir unseren Torwart Max Henkel nicht gehabt hätten, wäre das Ergebnis noch deutlicher für Kleenheim ausgefallen“, lobte HSG-Trainer Mike Fuhrig seinen Keeper. „Mit so einer Torhüterleistung müsste man eigentlich mindestens Unentschieden spielen.“ Doch die Gastgeber seien einfach zu stark gewesen, hätten viel Druck gemacht und so die Baunataler zu technischen Fehlern gezwungen.

 

Baunatal musste weiter auf den erkrankten Torwart Maximilian Suter verzichten, so stand Alexander Lubadel wieder mit im Spielbericht. In dem stand für den Notfall auch der angeschlagene Lukas Dexling, eingesetzt wurde er aber nicht. fri/hsg

HSG Baunatal

Henkel - Lubadel; Kiekel 1, Oschmann 6, Martin 2, Heidig 2, Vogt 2, Schäfer 1, Rudolph 6/4, Dexling, Range, Hartung 1, Rietze 3

HSG Kleenheim/Langgöns

Jacob 1 – Naß; Hoepfner 3/1, Hantl 2, vom Hagen 7, Woiwod, Kollmann 3, Leger 2, Patt 6, Friedrich 1, Frenko, Klein 2, Scheibel 4, Gast.

 

Entscheidungen der Schiedsrichter Krick/Scholl (Darmstadt/Rüdesheim)

HSG: Strafwürfe 4  – Zeitstrafen  4 – gelbe Karten 0 – Disqualifikation 0

HSGKL: Strafwürfe 3  – Zeitstrafen 4 – gelbe Karten 1 – Disqualifikation 0

 

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