26:20 - Sieg gegen die HSG Hofgeismar/Grebenstein ist nicht zufriedenstellend 

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Am vergangenen Samstagabend beim letzten Heimspiel vor der Winterpause war die HSG Hofgeismar/Grebenstein bei den HSG-Damen zu Gast. Die junge Mannschaft hat sich an diesem Tag, anders als erhofft, nicht den Frust der letzten Wochen von der Seele spielen können. Erneut hat sie es sich schwerer gemacht als nötig, weswegen ein 26:20-Endstand aus Sicht der Baunatalerinnen alles andere als zufriedenstellend sein dürfte.

Die HSG Baunatal fand besser ins Spiel als ihre Gäste und ging schnell mit 3:0 in Führung. Durch zahlreiche technische Fehler im Angriffsspiel der Baunatalerinnen konnte die HSG Hofgeismar/Grebenstein jedoch aufholen. Wenn die HSG Baunatal mit hohem Tempo nach vorne spielte, konnte sie einfache Tore erzielen, doch im Positionsangriff fehlte es an Druck und Bewegung. Fünf Minuten vor der Pause gleichten die Gäste aus und als nach Abpfiff der ersten Hälfte noch ein Freiwurf für die Hofgeismarer ausstand und von ihnen verwandelt werden konnte, lag die HSG Baunatal in der Halbzeit wider Erwarten mit 11:12 zurück.

Die zweite Hälfte der Partie wirkte genauso schwerfällig. Die Angriffe der Gäste dauerten oft lange und es schien, als ließen sich die Baunatalerinnen davon förmlich einschläfern. Mit Unkonzentriertheit und Absprachefehlern lud man die Hofgeismarer immer wieder zu einfachen Toren ein. Erst eine Viertelstunde vor Schluss schien der eigentliche Leistungsunterschied der beiden Mannschaften ein wenig deutlich zu werden. Bis zum Spielende konnte man sich durch Tempogegenstöße und ein schnelles Spiel nach vorne bis zu sechs Toren absetzen. Doch insgesamt war die gezeigte Leistung der HSG Baunatal an diesem Tag eindeutig zu schwach. Einzig und allein Laura Klauenberg ging mit gutem Beispiel voran und hat mit ihren elf Treffern nicht nur maßgeblich zum Sieg beigetragen, sondern sich selbst auch ein schönes Geburtstagsgeschenk gemacht.

Mit dem Heimsieg gegen die HSG Hofgeismar/Grebenstein bleibt die Mannschaft zuhause weiterhin ungeschlagen.
Am nächsten Sonntag findet dann das letzte Spiel vor der Winterpause statt. Gespielt wird um 15 Uhr auswärts gegen die HSG Zwehren/Kassel. Damit an diesem Tag auch die richtige Derby-Stimmung aufkommt, zählt die Mannschaft auf ihre Unterstützer.

 

Es spielten: Frederike Peter, Katrin Wahle, Aline Petermann, Johanna Becker, Antonia Heist, Lea Köhler, Berit Appel, Jessica Klinke, Johanna Ludwig, Roxana Andrei, Laura Klauenberg, Alena Löhrer, Miriam Arend

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