HSG Baunatal legt fristgerecht Einspruch gegen Spielwertung ein
Ein Zählfehler mit entscheidender Auswirkung
Baunatal, 15. September 2026 – Die HSG Baunatal hat form- und fristgerecht Einspruch gegen die Wertung des Meisterschaftsspiels der Männer-Oberliga Nord gegen den TV Külte vom 13. September 2026 eingelegt. Die Begegnung wurde offiziell mit 35:36 für den TV Külte gewertet.
Grund für den Einspruch ist ein spielentscheidender Fehler bei der Erfassung und Führung des Spielstandes im elektronischen Spielbericht. Nach Überprüfung der Torfolge anhand der vorliegenden Aufzeichnungen ist aus Sicht der HSG eindeutig nachvollziehbar, dass ein regulär erzielter Treffer der HSG Baunatal fälschlicherweise dem TV Külte gutgeschrieben wurde.
Durch die fehlerhafte Zuordnung wurde der Spielstand ab diesem Zeitpunkt mit einem Tor zu wenig für die HSG Baunatal und einem Tor zu viel für den TV Külte geführt. Der Fehler setzte sich im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit fort. Tatsächlich hätte zur Halbzeit ein Spielstand von 20:24 für den TV Külte bestanden, während im elektronischen Spielbericht 19:25 geführt wurde. Die HSG Baunatal wies bereits während der Halbzeitpause auf den fehlerhaften Spielstand hin und forderte eine Korrektur. Eine Änderung erfolgte jedoch nicht. Die anschließende Überprüfung der Torfolge ergab aus Sicht der HSG, dass die tatsächlich erzielten und von den Schiedsrichtern anerkannten Treffer zu einem Endstand von 36:35 für die HSG Baunatal führen. Der Fehler betrifft damit nicht lediglich eine statistische Ungenauigkeit, sondern hat unmittelbare Auswirkungen auf den Ausgang der Begegnung.
Sachliche Prüfung steht im Mittelpunkt
„Uns geht es ausdrücklich nicht darum, einzelne Personen für einen Fehler verantwortlich zu machen. Es geht um die korrekte sportliche Wertung eines Handballspiels. Wenn ein Zählfehler nachweislich dazu führt, dass der Sieger einer Partie verändert wird, muss dieser Sachverhalt aus unserer Sicht geprüft werden“, erklärt der Vorstand der HSG Baunatal. Der Einspruch wurde unmittelbar nach Spielende gegenüber den Schiedsrichtern erklärt und im offiziellen Spielbericht vermerkt. Die HSG hat der zuständigen Rechtsinstanz die entsprechenden Nachweise zur Prüfung vorgelegt.
HSG vertraut auf die Entscheidung der Rechtsinstanz
Die HSG Baunatal respektiert das laufende Verfahren und wird dessen Ausgang abwarten. Gleichzeitig möchte der Vorstand transparent über den Einspruch informieren und sicherstellen, dass der festgestellte Sachverhalt sachlich und umfassend geprüft wird.
„Wir vertrauen darauf, dass der Sachverhalt objektiv bewertet wird. Am Ende sollte das Ergebnis eines Handballspiels auf der tatsächlich erzielten Torfolge beruhen. Genau darum geht es uns mit unserem Einspruch.“