HSG Baunatal im Derby klar unterlegen

von HSG-Online-Redaktion

HSG Baunatal verliert mit 15:33 bei der ESG Gensungen/Felsberg

An den HSG-Torhütern lag es nicht. Maximilian Suter hielt was zu halten war. Foto: HNA/Hahn

 

Gensungen/Baunatal – Die erste Niederlage für die HSG Baunatal in der Handball-Oberliga hätte kaum heftiger ausfallen können. Im ersten Nordhessenderby unterlagen die Volkswagenstädter dem haushohen Favoriten Gensungen/Felsberg deutlich mit 15:33 (7:14).

Die Gäste aus Baunatal hatten keinen guten Start. Schnell lag das Fuhrig-Team durch das schnelle Umschaltspiel der Gensunger mit 0:5 im Hintertreffen (4. Minute). Baunatals Trainer sah sich gezwungen die erste Auszeit zu nehmen und Torhüter Max Henkel tauschte seine Position mit Max Suter. Dennoch tat sich die HSG im Positionsangriff gegen die Hünen aus dem Edertal weiterhin sehr schwer. Die ersten beiden Tore für die Gäste erzielte Adrian Rudolph per 7 Meter, ehe Lukas Dexling über den Kreis den ersten Treffer aus dem Spiel heraus markiere. Aber da stand es schon 3:9 für die Gastgeber (12. Spielminute). Bis zur Pause trafen für Baunatal Nico Martin (1), Adrian Rudolph (1/7m), Jannis Kiekel und Christian Vogt zum 7:17 Halbzeitstand für die Gastgeber. „In der Landesliga haben wir die Mannschaften überrannt. Jetzt haben die Gegner Gardemaß und können auch noch rennen“, sagte HSG-Coach Mike Fuhrig, für den die ESG der Favorit auf den Aufstieg ist.

Nach der Pause bot sich den 450 Zuschauern das gleiche Bild wie in den 30 Minuten zuvor. Baunatal biss sich mit wenigen Ausnahmen am Mittelblock der ESG die Zähne aus und wenn der Durchbruch mal gelang, gab es einen Strafwurf für die Gäste. Aber auch hier machte sich die Verunsicherung langsam breit. Wurden im ersten Durchgang alle Strafwürfe souverän verwandelt, scheiterten die Baunataler Schützen in der 2. Halbzeit viermal am Gensunger Schlussmann Voß.

In den Schlussminuten merkte man den Kräfteverschleiß den Baunatalern an, denn zu aufwändig waren die Bemühungen ein Tor zu erzielen. Gensungen hingegen zog bis zum Schlusspfiff unaufhaltsam auf 15:33 davon.

Trotz dieser klaren Niederlage wurden die Baunataler Handballer von ihren zahlreichen Fans mit Gesängen lautstark gefeiert. Chapeau HSG-Fans!

Fazit: Die HSG Baunatal sollte jetzt das Spiel gegen den Meisterschaftsfavoriten so schnell wie möglich abhaken, denn der Fokus liegt auf dem Klassenerhalt und damit auf Mannschaften in der Oberliga, bei denen Punkte gesammelt werden können.

 

HSG Baunatal

Henkel – Suter; Kiekel 1, Oschmann 1, Martin 2, Heidig 1, Vogt 3, Schäfer 1, Rudolph 3/3, Dexling 1, Range 1, Hartung, Rietze 1.

ESG Gensungen/Felsberg

Lauterbach – Voß; Sonnenschein 1, Wachs 9, Schmidt, Jedinak, Otto 6/1, Gruber 3, Gümpel 1, Lippold 3, Koch, Kothe 4, Friedrich 5.

Schiedsrichter: Osternig/Schäfer. Zuschauer: 450

Siebenmeter: Baunatal 3/7 – Gensungen 1/1 Zeitstrafen: Baunatal 6 / Gensungen 6

 

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