Deutlicher Sieg der HSG Baunatal über den Hünfelder SV
Gefährlich: Der Baunataler Til Krug vor der Hünfelder Deckung mit Maximilian Becker, links der HSGer Tim Hartung. Foto: Andreas Fischer
Perspektivspieler der HSG überzeugen einmal mehr
Baunatal - Beim 46:24 (22:11)-Sieg über den Hünfelder SV trugen sich bei der HSG Baunatal alle Feldspieler in die Torschützenliste ein. Die Gastgeber waren gut gestartet und führten schon 6:3 (9.), ehe Hünfeld noch einmal bis auf 9:8 (14.) herankam. Dann setzte sich die HSG Baunatal aber Tor um Tor ab. Kurz nach der Pause führte man mit 25:11, nach 40 Minuten mit 30:14 und zehn Minuten vor Spielende mit 35:18. Den Schlusspunkt setzte Tim Hartung mit der Schlusssirene zum 46:24.
Baunatal ist personell nach wie vor immer noch gebeutelt. Spieler kommen nach ihrer Verletzungspause wieder zurück, dafür melden sich andere verletzungs- oder krankheitsbedingt wieder ab. Aber die VW-Städter verfügen über einen guten Unterbau mit jungen talentierten Spielern, die sich auch gegen Hünfeld für weitere Aufgaben im Oberligateam empfahlen.
Die Baunataler Deckung bekam die Gäste ab der 20. Minute immer besser in den Griff. In den verbleibenden zehn Minuten bis zur Pause bestrafte die HSG jeden Fehler der Hünfelder mit schnellen Gegentoren. Zur Pause war die Begegnung mit 22:11 eigentlich schon zugunsten der Baunataler entschieden. Nach dem Wechsel war das Spiel der Gäste auf Schadensbegrenzung ausgelegt. Doch Baunatal ließ sich nicht in der Abwehr einschläfern und übte weiter Druck auf den HSV-Angriff aus. Die HSG eroberte sich so Ball um Ball und steuerte fast ausschließlich über schnelle Gegenstöße einem deutlichen Sieg entgegen.
„Das war letztlich eine klare Sache“, sagte Michel Schäfer, der krankheitsbedingt auf der Bank saß. Anfangs habe man in der Abwehr ein paar Probleme gehabt, später aber besser gespielt. „Wir haben auf gute Torhüterleistungen aufbauen können“, so Schäfer. Der lobte auch noch das hohe Tempospiel seiner Mannschaftskameraden.